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Fazit |
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Nachdem wir mittlerweile solche Ausblicke von der Terrasse unseres neuen Hauses geniessen durften und wir uns jeden Tag über unser neues schickes Häuschen freuen, hier nun ein kurzes Fazit. Angefangen hatte ja alles mit einem Disaster, der Insolvenz unserer ersten Baufirma. Noch mal mit einem blauen Auge davongekommen, gingen wir auf die Suche nach einer neuen Baufirma, die nach unseren Plänen und zu den alten Konditionen unser Traumhaus baut. Die ersten Angebote waren ernüchternd. Bis zu 50.000 Euro verlangte eine der angefragten Firmen mehr für das Haus mit unseren Ausstattungswünschen.....Wir bekamen es sogar schriftlich von einer Firma, dass man dieses Haus zu unseren Preisvorstellunen nicht bauen kann. So waren wir letztendlich froh, als wir das Angebot von " Team Massivhaus" bekamen, es doch zu diesem Preis bauen zu können. Doch etwas Skepsis blieb. Hoffentlich beauftragen wir nicht noch einmal die falsche Firma. Warum können die uns das Haus zu dem Preis bauen und andere nicht? Wird vielleicht an der Qualität der Baumaterialien gespart oder an der Qualität der Ausführung oder wo ist der Haken? Um es vorweg zunehmen, aus unserer Sicht gab es keinen Haken und wir sind mit der Wahl unseres Bauträgers zufrieden. Den ultimativen Tipp, wie finde ich den richtigen Bauträger, kann ich auch nicht geben. Hilfreich sind sicherlich Freunde oder Bekannte, die gerade bauen oder gebaut haben. Sie wissen am besten, ob man den eigenen Bauträger weiterempfehlen kann oder nicht. Auch Bautagebücher finde ich für diesen Zweck sehr gut geeignet, da man doch teilweise sehr detaillierte Einblicke in die Arbeits- und Umgangsweise mancher Bauträger erhält. Ist man dann mit einem Bauträger in Verhandlung, sollte man so viele Sicherheiten wie möglich mit in den Vertrag aufnehmen lassen. So ist eine Bankbürgschaft sehr sinnvoll, sowie eine Bauzeitenvereinbarung und ein dem Baufortschritt entsprechender Zahlungsplan. Mit denen vom Bauträger beauftragten Gewerken waren unsere Erfahrungen auch sehr unterschiedlich. Von einer glatten Eins (Fliesenleger) bis durchgefallen (Sanitär) war alles vertreten. Hier ist es wirklich von Vorteil, wenn man einen guten Bauleiter erwischt. Fachlich war unser Bauleiter sicherlich gut, telefonisch fast immer zu erreichen, nur hätten wir uns mehr Treffen oder Absprachen vor Ort gewünscht. Aber hatten wir mal ein Anliegen, so wurde dieses auch umgehend von unserem Bauleiter geklärt. Das war wirklich Okay. Immer wieder zu lesen, aber wirklich auch ein großes Thema sind die Baunebenkosten. Man glaubt wirklich nicht, was alles noch an zusätzlichen Kosten auf einen zukommen, nachdem man den Bauvertrag unterschrieben hat. Laut Bauvertrag bekommt man ein schlüsselfertiges Haus. Niemand erzählt einem aber vorher, dass zum Beispiel alle Abwasser- oder Regenwasserleitungen des Hauses im Haus bzw. 50 cm außerhalb des Hauses enden. Die Verbindung dieser Anschlüsse an die öffentliche Kanalisation sind zusätzliche Kosten, die der Bauherr zu tragen hat. Und das geht schnell in die tausende Euro. Auch die Anschußkosten der Versorger wie Strom, Wasser oder Gas sind vom Bauherren zu tragen, weitere ca. sechstausend Euro minimum. Es ist also immens wichtig, dass man ein gewisses Polster an Eigenkapital hat. Aber trotzdem, würde man uns fragen, ob wir noch einmal bauen würden: Ja, wir würden es tun. Es war eine sehr aufregende und spannende Zeit, aber das Ergebnis entschädigt für manchen Ärger oder schlaflose Nacht. Wir danken unserem Bauträger "Team Massivhaus GmbH" für die gute Zusammenarbeit und allen Lesern unseres Bautagebuches für ihr reges Interesse! |
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